Salzburg – Grado

Salzburg, Obertauern, Katschberg, Villach, Tarvis, Udine, Palmanova, Grado

Gütschi, Franze, Fredl, Dragan und ich trafen uns am Pfingstsonntag um 5:15 Uhr, auf der Stadtbrücke in Hallein, zu unserer Tagestour nach Grado.
Der Wettergott hatte wohl beide Augen auf das „Projekt Grado“ gerichtet und hat bis auf ganz wenige Ausnahmen alle Teilstrecken trocken gelegt und überdies hinaus für optimale Temperaturen gesorgt. Auf den Bergen um die 10°C und in Richtung Süden wurde es kontinuierlich immer um ein paar Grad wärmer.
Der Streckenverlauf über 370 km und knappe 3.000 HM führte uns Adrenalinjunkies über den Pass Lueg, vorbei an der Burg Werfen bis nach Eben, wo sich die „Zugmaschine Rubber Duck“, wie vereinbart, zu seiner Auslaufrunde rund ums Tennengebirge verabschiedete. Bereits am Radstädter Tauern verabschiedete sich etwas unerwartet unser Gastfahrer und Ernährungsberater Dragan.
Mit viel Schwung, vom Tauerndownhill kommend, wurde nach ca. 5,5 h Fahrzeit der Katschberg bezwungen. Danach ging’s mit breiter Brust und Rückenwind bis nach Spittal, wo sich der Wind für den Rest der Fahrt ein wenig, aus Richtung Süden kommend, drehte. Der weitere, beinahe autofreie Streckenverlauf führte über Villach und Arnoldstein (Thörl-Maglern, 14:30 Uhr) weiter nach Italien. Die Vorfreude auf einen „Schweinerswecken“ vom Dawitt, motivierte dermaßen, dass die letzten 300 HM Anstieg nach Tarvis, wie im Flug vergingen. Da dieser jedoch geschlossen hatte, verwöhnten wir unsere Gaumen weiterhin mit Powergel, Müsliriegel und viel Wasser! Beflügelt durch das Wissen, dass die verbleibenden 150 km, bis auf ein paar wenige, kleine Schupfer durchwegs nur noch bergab gehen, fuhren wir, das homogene, gut arbeitende Dreiergespann der schon spürbaren Meeresluft der Adria entgegen. Entlang des Tagliamento durch Udine, vorbei an mit Mohnblumen bestückten Getreidefeldern, incl. einem kurzen Abstecher in die neuneckige Stadt Palmanova, begannen die letzten 20 Genusskilometer nach Grado, wo wir um 20 Uhr von unseren vorgereisten Betreuerinnen mit allen, sowohl akustischen, als auch visuellen Hilfsmitteln gebührend empfangen wurden!

Günter, Fredl, Franze, ich und Dragan, kurz nach 5 Uhr in Hallein.
01_Abfahrt Hallein

Bunte Kulisse in Golling.
02_Golling

Vorbei an den Stützwänden im Bereich der Burg Werfen.
03_Werfen

Danke fürs Begleiten Fredl. 2ter von rechts.
04_Servus Fredl in Eben

Willkommen in Obertauern & das “Aus für Dragan”.
05_welcome Obertauern - servus Dragan

Der Katschberg war aufgrund der permanenten wahnsinns Steigung die größte Hürde.
06_welcome Katschberg (Kärnten)

In St. Nikolai entledigten wir uns der Windjacken und sattelten auf kurz/kurz um.
07_St Nikolai (warm wirds)

Grenzübergang Thörl-Maglern.
08_Grenzübergang Thörl-Maglern

Irgendwo im Kanaltal. “WASSER”
09_Irgendwo im Kanaltal (Wasser)

Kurzer Stop vor der Ortseinfahrt nach Palmanova.
10_Palmanova

Kurz vor 20 Uhr erreichten wir noch vor Sonnenuntergang Grado.
11_Grado

Danke für den herzlichen Empfangs. Umziehen und schnell die Akkus wieder aufladen mit Pasta und Fisch.
12_Gü Fanclub

Bedenklicher Gewichtsverlust?
13_Am Franze hods as owa grissn

Relaxen und baden. Ein schönes Gefühl, aus eigener Kraft ans Meer gefahren zu sein.
14_Urlaub

Unser Ziel, vor Sonnenuntergang in Grado zu sein haben wir erreicht, worauf wir echt stolz sein können.
Interessant war auch die kurze Regenerationszeit, denn bereits am darauf folgenden Tag, “wären” die Beine schon wieder einsatzfähig gewesen.
Wir hängten wie geplant noch 2 schöne Tage Badeurlaub in Grado an und fuhren dann mit den Frauen im Auto nach Hause. Danke fürs mitnehmen.

Tourdaten:
Länge: 370km / 14h 30min
Höhenmeter: knapp 3.000
Organisator: Weger Günter

Weitere Daten und Fakten:
Unterwegs waren wir 14, 5 Stunden und davon saßen wir ungefähr 12,5 h im Sattel. Ein jeder hat im Schnitt ca. 10 Powergel, 10 Müsliriegel und ca. 13 Liter Flüssigkeit benötigt.
Der Spruch des Tages: Heute Abend freue ich mich auf einen Fitnesssalat mit Powergeldressing.

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