Weißhorn 1.755m

Totes Gebirge (Offensee):

Der Wetterbericht für den heutigen Tag war sehr viel versprechend. Sonnenschein und blauer Himmel, wohin das Auge reicht. Unsere Augen reichten Gott sei Dank weit, so dass wir mit viel Weitblick erst gegen 11 Uhr vom Offensee starteten, um die verspätete Sonne, zumindest im oberen Bereich noch zu Gesicht zu bekommen. Zuerst entlang am Uferweg, dann den Hochpfadgraben hinauf, welcher schlussendlich rechter Hand, Richtung Gschirrhütte, verlassen wurde. Ca. 600m vor der Gschirrhütte dreht die Aufstiegsspur nach Süden. Dem darauf folgendem Hang hätte ein halber Meter mehr Schnee nicht geschadet. Weiter rechts vorbei am Rauhkogel machten wir nicht nur Meter, sondern endlich auch Höhenmeter. Auch der Wald wurde lichter. Vorbei am Rauhkogel stand linker Hand auf einem ein Zapfen, der mich ganz stark an die Leoganger Steinberge erinnert hat. Der Blick zum 1.928m hohen Rosskogel begleitete uns bis hinauf zum Gipfel, wo sich uns, dann auch der südl. Teil des Toten Gebirges offenbarte. Nach dem kurzen Gipfelaufbau standen wir um halb 3, alleine am Gipfel. Alle anderen Tourengeher waren heute zu schnell unterwegs, oder sind ganz einfach zu früh gestartet. Das Wetter und auch der Wind waren wie auf der gesamten Tour, auch hier auf unserer Seite. Der Gipfelhang war ziemlich zerfahren und auch vom Wind entsprechend bearbeitet worden, so dass wir hier entlang der Aufstiegsspur abgefahren sind. Den nächsten Abschnitt fuhren wir etwas weiter westlich, entlang der Felswände des Himmelsteins, ab. Hier lag noch herrlicher Pulver, welcher auf uns gewartet hat. Die restliche Abfahrt war gleich der Aufstiegsspur, bis auf den untersten Abschnitt, wo wir links vom Hochpfadgraben blieben und den Weg Nr. 212, bis hinunter zum See gefahren sind. Übrigens bei wenig Schnee eine gute Variante, um auch hier auf zu steigen. Am See angekommen, schnallten wir uns die Bretter auf den Rucksack und marschierten zurück zum Parkplatz.

Offensee mit Mittagkögerl.
001_500

Wir verlassen den Hochpfadgraben.
002_500

Nach der langen schmalen Gasse (Hohlweg) sahen wir unseren weiteren Wegverlauf. Die Scharte liegt genau vor uns, gemma.
003_500

Ein Blick nach vorne zum Spitzetkögerl…
004_500

und ein Blick zurück zum Gschirreck.
005_500

Nach Erreichen der Scharte beim Spitzetkögerl zieht der Weg wieder etwas flacher nach Süden und die Sonne kommt endlich durch.
006_500

Wie aus dem Nichts kommend stand er auf einmal da, der Rosskogel.
007_500

Ab dem Zeitpunkt, wo sich der Weg für den Gipfelanstieg nach Westen dreht, genießt man den Ausblick auf das tief verschneite, Tote Gebirge.
008_500

Berg heil Gabi. Im Hintergrund der Rinnerkogel.
009_500

Da wir das Sonnenfenster nützen wollen halten wir uns nicht all zu lange am Gipfel auf. Noch einmal ein Blick rüber zum Rosskogel und los gehts.
010_500

Hier heroben gibt es Schnee genug und ja, es staubt.
011_500

Abfahrt entlang des Spitzetkögerl. Hier haben wir die besten Verhältnisse vorgefunden.
012_500

Vor lauter schön und schön hätten wir beinahe aufs Jausnen vergessen.
013_500

Die Füße noch ein wenig am Offensee austreten und die Tour in Gedanken nochmals Revue passieren lassen. Ein schöner Tag geht zu Ende.
014_500

Tourdaten:
Höhenmeter Aufstieg: 1.100 / 3,5h
Gesamt: 5h
Teilnehmer: Gabi

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.