Aubodenwände

Höllengebirge (Aubodenwände)

Ausgangspunkt:
Kaisigen (bei den Mühlen rechts abbiegen und auf der asphaltierten Straße bis zu einem kleinen Parkplatz)

Entgegengesetzt dem Wetterbericht hat es bereits in der Früh großteils zugezogen. Da erstens keine Sonne in Aussicht und zweitens wir nicht wissen wie lange das Wetter stabil bleiben wird, haben wir uns für die, uns nahe gelegenen, Aubodenwände im Höllengebirge entschieden. Bei knapp 20 Grad im Schatten wagten wir uns an die nordwest ausgerichteten Felswände unter der Brennerin.
Vom Parkplatz ober Kaisigen führt uns der Wanderweg 822 vorbei an der Aubodenhütte, bis knapp unterhalb von Stieg. Wann, bzw. wo der Wanderweg zu verlassen ist, ist selbst mit dem Kletterführer “Rock Projects – Salzkammergut”, nur sehr schwer auszumachen. Im Nachhinein gesehen haben wir es jedoch ganz gut erwischt.
An der Wand angelangt taten wir uns sehr schwer, unseren Standpunkt zu lokalisieren. Die vielen Bohrhaken in der Wand wollten einfach nicht mit der Topo überein stimmen. Wegen den vielen neu eingebohrten Routen, welche literaturmäßig noch nicht erfasst wurden, gelangten wir mit etwas Verspätung zu unserem Einstieg. Los gehts!

Blick auf die Aubodenwände, ca. 15min nach der Aubodenhütte. Links davon “Stieg”.
01 Klettergebiet Aubodenwände

Nach dieser markanten Wegpassage verließen wir an der gleich darauf folgenden Kehre den markierten Weg. Wir folgten den gerade noch auszumachenden Trittspuren bis zur Wand.
02 Wir verlassen den Weg 822

Nachdem wir nach längerem Suchen, der Wand entlang, ein paar Hm nach unten gegangen sind, haben wir “unsere Route” gefunden. Relaxa 6b.
03a Relaxa

Gabi am Standplatz.
Nur wenige Meter unter uns der impossante “Genussriss” (5c).
03b Standplatz Relaxa

Meine bisher schwerste Route (im Vorstieg) hat mich entsprechend meinen Vorstellung (und ein klein wenig mehr) gefordert.
04 Relaxa Top 35m

Gabi hat mich perfekt gesichert und steht nun kurz davor, sich selbst an “Relaxa” zu versuchen.
05 Gabi kurz vorm Start

Einfach nur steil. Auch Gabi matched sich bis ganz nach oben – echt stark!!
06 Gabi in der Wand

Nachdem Gabi wieder festen Boden unter sich hatte, entschieden wir uns, heute ein wenig früher kehrt zu machen.
Dank der Sonne erlebten wir noch sensationelle Farbenspiele.
07 Abstieg durch den Herbstwald

Hier ein Blick runter nach Steinbach am Attersee.
08 Blick runter nach Steinbach am Attersee

Sonnenflecken auf dem Attersee (im Original)
09 Sonnenflecken im Attersee

Zurück am Parkplatz.
10 wieder am Parkplatz

Mit Garmin 62s aufgezeichneter GPS Track.

Anmerkung:
Der Fels ist kompakt und teilweise sehr scharf.

Tourdaten:
Höhenmeter: 470 / 1h Zustieg
Teilnehmer: Gabi

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