Rauher Kopf 2.150m &
Hoher Napf 2.247m

Schitourentage vom 30.1. bis 3.2. in Toldern im Schmirntal –> Gasthaus Olpererblick
Organisator: Pichler Harald (Magistrat Salzburg, Berg- und Skisektion)
Teilnehmer : 6 Personen

Tag 2/5: Freitag, 31. Jänner 2014

Ausgangspunkt:
Direkt von unserem Quartier, Gasthaus Olpererblick.

Aufgrund der verschärften Lawinensituation (Vormittag 3, Nachmittag 4) beschloss ich, heute direkt vom Quartier aus, auf einen der viel begangenen Hausberge zu gehen. Detailinfos zur heutigen Tour holte ich mir noch am Vorabend vom Andi, einem “Toldener Bergführer”.
Uns erwartet herrliches, großteils windgeschütztes Skigelände und das nicht nur über der Baumgrenze. Bis auf den meist eingewehten Gipfelgrat besteht hier bei vernünftiger Spuranlage “kaum” Lawinengefahr.
Vom GH Olpererblick querten wir die Straße hinüber zur Rodelbahn, auf welcher wir gemütlich die ersten Höhenmeter zurücklegten.

Mit unserem Quartier, dem GH Olpererblick in Toldern hatten wir richtig Glück.
01 GH Olpererblick

Ein Blick Richtung Olperer (wo bist du?) ins Wildlahnertal.
02 Ein Blick Richtung Olperer () ins Wildlahnertal

Aufstiegshilfe Rodelbahn, parallel zur Straße.
03 Aufstiegshilfe Rodelbahn

Vorbei an der Kapelle Kalte Herberge.
04 Vorbei an der Kapelle Kalte Herberge

Die erste freie Lichtung und wir wussten, dass es heute so richtig stauben wird.
05 die ersten freien Wiesen

Weiter gings durch den tief verschneiten Wald…
06 Durch den tief verschneiten Wald

…bis wir die Hänge über der Waldgrenze erreichten.
07 erreichen wir die Hänge über der Waldgrenze

Vor uns tauchte, wie aus dem Nichts, der Rauhe Kopf auf.
08 Vor uns taucht aus dem Nebel der Rauhe Kopf auf

Am Rauhen Kopf.
09 Am Rauhen Kopf

Vom Rauhen Kopf ein Blick hinüber zum Hohen Napf. Der Gipfelgrat sieht kritisch aus.
10 vom Rauhen Kopf ein Blick zum Hohen Napf

Querung zum Hohen Napf.
11 Querung zum Hohen Napf

So weit es die Bedingungen zugelassen haben, spurten wir über den Grat in Richtung Gipfel.
12 Schweres spuren am Grat

Ca. 50Hm unterhalb des Gipfels machten wir STOP und fuhren bei besten Schneeverhältnissen ab.
13 Abfahrt 50Hm unterhalb vom Gipfel

Ghost-Snow-Rider, alias “Schwibbi”
14 Ghost-Snow-Rider

Pulververgnügen bei über 30 Grad Hangneigung.
Anmerkung: Stark befahrene Hänge haben einen anderen Schneedeckenaufbau als unberührte (nähere Infos dazu findest du: –> hier)
15 Pulververgnügen jenseits der 30 Grad Grenze

Jause und erneutes Anfellen in Höhe der Waldgrenze.
16 Jause und erneutes Anfellen in Höhe der Waldgrenze

Aufstieg entlang der Abfahrtsspuren.
17 Erneuter Aufstieg entlang der Abfahrtsspuren

Die Schneedecke wächst und wächst.
18 Die Schneedecke wächst und wächst

Nach dem erneuten Abfellen “stürzten” wir uns nochmals ins Vergnügen.
Wer möchte nicht an seiner Stelle sein – einfach genial!
19 Wer möchte nicht an seiner Stelle sein - einfach genial

Auch im Wald liegt ausreichend Schnee.
20 Auch im Wald liegt ausreichend Schnee

Im Graben fuhren wir bis nach Schmirn ab, …
21 Im Graben fahren wir ab bis nach Schmirn

… wo wir nach 1km Fußmarsch wieder beim Ausgangspunkt “GH Olpererblick” waren.
22 Nach 1km Fußmarsch waren wir wieder beim Ausgangspunkt - GH Olpererblick

Es gab keinen Tag, wo auch nur ein einziger von uns einen Nachschlag benötigte. Nach Suppe und Hauptspeise mit Salat, hatten wir heute mit dem Kaiserschmarrn ganz schön zu kämpfen.
23 Es gab keinen Tag wo auch nur ein einziger von uns einen Nachschlag benötigte.

Mit Garmin 62s aufgezeichneter GPS Track.

TOURDATEN:


Start: 1.460m.ü.A.
Ziel: 2.247m.ü.A.
Höhenmeter: 1.060m
Gehzeit: 4h 30min (über den Rauhen Kopf auf den Hohen Napf)
Exposition: NNW
Schneeverhältnisse: Pulverschnee, von ganz unten bis ganz oben. Die oberste Schwachschicht befindet sich einen guten halben Meter unter der Neuschneedecke. Auch bei den hier häufig befahrenen Hängen ist äußerste Vorsicht geboten und auf eine umsichtige Spuranlage zu achten. Die Gipfelbereiche sind meist stark eingeweht.
Einkehrmöglichkeit: GH Olpererblick
Teilnehmer BSS & Freunde: Günter, Hermann, Franz, Roland, Hans Jürgen und Marek
Tourenführer: Pichler Harald

 

Skitechnische Schwierigkeit: II – mäßig schwierig –> lt. Bewertungsskala

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