Stampferwand 2.342m &
Aignerhöhe 2.104m

Ausgangspunkt: Von Zederhaus nach Norden, der Beschilderung “Riedingtal” folgen. Bis zum Parkplatz am Ende der Fahrmöglichkeit sind es ca. 6 km (von Zederhaus).

Den letzten schönen Tag vor dem Wetterumschwung verschlug es mich heuer zum wiederholten Male in die Radstädter Tauern. Von Wald bei Zederhaus wollten Gabi, Arndt und ich dieses Mal in den Großkessel um in weiterer Folge auf den Taferlnock aufzusteigen. Um 8:30 Uhr gingen wir ca. 20min, die Ski tragend bis zur Mautstation Riedingtal. Kurz danach konnten wir die Ski dann auch schon anschnallen. Bei der Neuseßwirtalm war die Schneeauflage bereits sehr dünn – zum Abfahren hat es jedoch gerade noch gereicht. Bei der Muhreralm machten wir eine 90 Grad Rechtskurve und gingen zunächst auf einem Forstweg, anschließend über freies Gelände, in Richtung Taferlnock. Bereits von weitem konnten wir die Anrisse, Rutscher und Schneebretter, verursacht durch die extreme Tageserwärmung der vergangenen Tage ausmachen. Da wir bei der südlich der Taferlscharte gelegenen Scharte nahe der Stampferwand keine sichtbaren Gefahrenstellen ausmachen konnten und auch die Sonneneinstrahlung dort etwas geringer war, änderten wir unser Tourenziel. Bei besten Verhältnissen erreichten wir gegen 11:30 Uhr unser Skidepot am Fuße der Stampferwand, knapp 100Hm über der Scharte. Nachdem ich von der Gipfelkletterei zurück war, fuhren wir um 12:15 Uhr, bei besten Abfahrtsverhältnissen, ins zu Beginn steile Skitourengelände ein. Da ich noch nicht genug Abfahrtsfirn (oder Hm) unter meinen Skieren hatte bestieg ich kurz entschlossen noch schnell die Aignerhöhe. Auch hier war das Abfahren das reinste Vergnügen – einfach genial. Ab der Muhreralm waren wir dann wieder vereint und fuhren geschlossen entlang der Aufstiegsspuren ab. Der abschließende Abzweiger zum GH Hinterhuber in Hub, mit samt den frisch gebackenen Bauernkrapfen, hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ein ruhiges Sonnenbankerl, direkt neben der A10, mit Blick auf die Plankowitsspitze.

Kurz nach der Mautstelle ins Riedingtal konnten wir dann die Skier anschnallen.
01 Kurz nach der Mautstelle ins Riedingtal blieben die Skier dann endgültig an den Beinen

Kurz vor der Muhreralm zweigten wir 90 Grad nach rechts ab.
02 Kurz vor der Muhreralm zweigen wir 90 Grad nach rechts ab

Gabi und ich vor den “eisernen Wegweisern” zur Taferlscharte.
03 Gabi und ich vor den eisernen Wegweisern zur Taferlscharte

Quergang unterhalb der Aignerhöhe. Hinten das Weißeck mit dem Ödenkar.
04 Wir queren unterhalb der Aignerhöhe - Hinten das Weßeck mit dem Ödenkar

Aufgrund der von hier aus bereits sichtbaren Anrisse, Rutscher und Schneebretter disponierten wir um. Unser neues Ziel liegt eine Scharte weiter rechts.
05 Aufgrund der von hier aus bereits sichtbaren Anrisse Rutscher und Schneebretter disponierten wir um - Neues Ziel liegt eine Scharte weiter rechts

Die Hänge zur Aignerhöhe firnen erst später auf – ich freu mich jetzt schon drauf.
06 Die Hänge zur Aignerhöhe firnen erst später auf - ich freu mich schon drauf

Zwischen der Taferlscharte und der Stampferwand wollen wir rauf.
07 Zwischen der Taferlscharte und der Stampferwand wollen wir rauf

Der letzte Hang steilte bis zu 30 Grad an.
08 Die letzten Meter steilen bis zu 30 Grad an

Auf der Scharte stellten wir fest, dass auch die nahe gelegene Stampferwand vor uns ein lohnendes Ziel ist. Hinter uns der Taferlnock.
09 Auf der Scharte stellten wir fest dass auch die nahe gelegene Stampferwand vor uns ein lohnendes Ziel ist

11:30 Uhr. Gabi und Arndt beenden hier, ich machte unterhalb der Felsen mein Skidepot und kletterte noch auf den Gipfel.
10 11 30 Uhr - Gabi und Arndt beenden hier - ich machte unterhalb der Felsen ein Skidepot und kletterte auf den Gipfel

Von der Stampferwand runter zur Aignerhöhe.
11 Von der Stampferwand runter zur Aignerhöhe

Unser ursprüngliches Tourenziel, der Taferlnock.
12 Unser ursprüngliches Tourenziel - Taferlnock

Um 12:15 Uhr fuhren wir auf traumhaftem Firn in die zu Beginn steileren Hänge ein.
13 Um halb eins fuhren wir bei traumhaften Firn die steilen Hänge ab

Gabi und Arndt fuhren entlang der Aufstiegsspur zur Muhralm ab, während ich noch schnell auf die Aignerhöhe gegangen bin.
14 Gabi und Arndt fuhren entlang der Aufstiegsspur zur Muhralm ab während ich noch schnell auf die Aignerhöhe gegangen bin

Auf der Aignerhöhe. Der Wetterumschwung lässt sich nicht mehr aufhalten.
15 Auf der Aigner Höhe - Der Wetterumschwung lässt sich nicht mehr aufhalten

In Hub beim GH Hinterhuber wurden heute frische Bauernkrapfen serviert.
16 In Hub beim GH Hinterhuber wurden heute frische Bauernkrapfen serviert

Mit Garmin 62s aufgezeichneter GPS Track.

TOURDATEN:


Start: 1.345m.ü.A.
Ziel: 2.342m.ü.A.
Höhenmeter: 1.080m (Stampferwand und Aignerhöhe)
Gehzeit: 3h 30min (Gipfel Stampferwand)
Exposition: Südwest
Schneeverhältnisse: Stabil, entsprechend der Tageserwärmung! Firn auf geringer Schneedecke (ca.40cm)
Einkehrmöglichkeit: GH Hinterhuber in Hub
Teilnehmer: Arndt und Gabi

 

Skitechnische Schwierigkeit: II – mäßig schwierig –> lt. Bewertungsskala

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