Schwarzeck 2.636m

Anreise: Von Norden kommend über Obertauern. Beim Ortsschild Tweng rechts über die Brücke ins Lantschfeldtal.

Ausgangspunkt: Parkplatz vor dem Schranken.
 

Es gibt Touren die macht man immer wieder gerne und das Schwarzeck ist für mich zweifelsohne eine solche Tour.
Auf dem 20km Rundkurs kommen einem, wenn überhaupt, nur ganz wenig Leute unter. Sehr abgeschieden zieht man hier in aller Ruhe seine eigene Spur in den Schnee. Das Landschaftsbild ändert sich im stündlichen Rhytmus. Vom flachen Forstweghatscher, über eine steile Passage hinauf ins weite Fuchskar (vorbei an Hütten und Seen), erreicht man schlussendlich die abgelegensten Gipfel der Radstädter Tauern. Auch die Abfahrt hinunter zur Heißalmhütte hat es in sich. Die Schlüsselstelle der Tour befindet sich auf jeden Fall unmittelbar über der Heißalmhütte, wo die Felsabstürze in Fahrtrichtung links umfahren werden müssen. Die schmale steile Einfahrt ist nicht leicht zu finden, erfordert sicher Verhältnisse und eine gute Skitechnik. Nach der wohlverdienten Jausenpause fuhren wir, zu Beginn über den Forstweg, später wild zum Weg am Lantschenfeldbach ab. Nach 8h waren wir um 16:30 Uhr wieder bei den Autos.
 

LVS Kontrolle um 8:30 Uhr.
01 LVS Kontrolle um 8_30Uhr

Auf den Wiesen unterhalb der Unteren Neuwirtshütte.
02 Auf den Wiesen unterhalb der Unteren Neuwirtshütte

Nach ca. 3km dreht der Forstweg in Richtung Süden.
03 Der Forstweg dreht nach Süden

Vor der Fuchshütte bleiben wir linker Hand am Sommerweg.
04 Vor der Fuchshütte bleiben wir linker Hand am Sommerweg

Nach der ersten Steilstufe über der Fuchshütte sehen wir das erste Mal unseren Gipfel.
05 Nach der ersten Steilstufe über der Fuchshütte sehen wir das erste Mal unseren Gipfel

Wir erreichen das Ende der Waldgrenze. (zum Vergrößern ins Bild klicken)
5_01_500

Mehr bekamen wir von der Sonne heute nicht zu sehen.
06. Mehr bekamen wir von der Sonne heute nicht zu sehen

Kurze Rast auf 1.900m mit Blick Richtung Obertauern. (zum Vergrößern ins Bild klicken)
07 Kurze Rast auf 1900m mit Blick Richtung Obertauern

Das Wetter war schon mal schöner.
07_1 Das Wetter war damals schöner

Bis zum Fuchssee verlieren wir in etwa 50Hm.
08 Bis zum Fuchsee verlieren wir in etwa 50Hm

Fellabfahrt vor dem Speikkogel.
09 Fellabfahrt vor dem Speikkogel

Flach vorbei am Fuchssee.
10 Flach vorbei am See

Vorbei an den Kämpenwänden.
11 Vorbei an den Kämpenwänden

Aufstieg (im Tele) vor der Dürchenwand.
12 Aufstieg (im Tele) vor der Dürchenwand

Wir spuren den 25 Grad steilen Hang nach oben.
13 Wir spuren den 25 Grad steilen Hang hinauf

Unter dem Gipfel.
13_1 Imposanter Gipfel

Bis zum Grat hinauf war es zwar nicht unbedingt sonnig, dafür aber weitgehend windstill.
14 Bis zum Grat hinauf weitgehend windstill

Der abgeblasene Gipfelgrat ist heute nur ohne Skier zu bewältigen.
15 Der abgeblasene Gipfelgrat ist heute nur ohne Skier zu bewältigen

Die Ersten stehen bereits gut eingepackt am Gipfel …
16 Die Ersten stehen bereits gut eingepackt am Gipfel

… und beobachten die nachkommenden Gipfelstürmer.
17 und verfolgen die nachkommenden Gipfelstürmer

Bald sind wir komplett.
18 Bald sind wir komplett

Das heutige Gipfelpanorama.
19 Gipfelpanorama

Etwas mehr Sicht wäre doch von Vorteil.
19_2 Etwas mehr Sicht bitte

Nach der Querung über den abgeblasenen Rücken liegen 1.200 Hm Abfahrt ins Lantschfeldtal vor uns.
19_3 Nach der Querung über den abgeblasenen Rücken liegen 1200 Hm Abfahrt ins Lantschfeldtal vor uns

Die kommenden 200Hm im Blindflug.
20 Nach der völlig abgeblasenen Querung kämpfen wir uns im oberen Bereich Meter für Meter im diffusen Licht nach unten

Ab 2.300m ist die Sicht besser und der Schnee einfach nur genial.
21 Ab 2300m ist die Sicht besser und der Schnee einfach nur genial

Skivergnügen in der breiten Halfpipe.
22 Skisvergnügen in der breiten Halfpipe

Keine einzige Spur – heute alles für uns alleine. (zum Vergrößern ins Bild klicken)
22_2 Alles für uns alleine

Ein Blick zurück.
23 Ein Blick zurück

Auf 20cm Pulver ziehen wir unsere Schwünge in den Schnee.
24 Auf 20cm Pulver ziehen wir die ersten Schwünge in den Schnee

Meine Lieblingspassage ist wieder reichlich mit Pulver versehen.
24_1 Meine Lieplingspassage

Nach der steilen sensationell zu fahrenden Waldschneise.
“STOP” unmittelbar über den Felsabbrüchen.
24_2 Nach der steilen sensationell zu fahrenden Waldschneise. STOP vor den Felsabbrüchen

Die Schlüsselstelle über der Heißalmhütte.
25 Nach der steilen sensationell zu fahrenden Waldschneise folgt die Schlüsselstelle über der Heißalmhütte

Adrenalinausschüttung kurz vor der Jause.
26 Adrenalinausschüttung kurz vor der Jause

Querung in den steilen Graben.
27 Querung in den steilen Graben

Sowohl die Erleichterung, als auch der Stolz auf die eigene Leistung ist allen ins Gesicht geschrieben.
28 Sowohl die Erleichterung als auch der Stolz auf die eigene Leistung ist allen ins Gesicht geschrieben

Gestärkt gehts wieder weiter.
29 Gestärkt gehts wieder weiter

Letzte Steilstufe hinunter zum Forstweg am Lantschenfeldbach.
30 Letztes Steilstufe hinunter zum Forstweg am Lantschenfeldbach

Schneidig.
31 Schneidig

Mutig.
32 Mutig

Alle kommen sie irgendwie herunter.
33 Alle kommen sie herunter

Wer die Schneezeichen richtig lesen kann der weiß,
dass jetzt die beste Zeit zum Schneemann bauen ist (© Marek).
34 Wer die Schneezeichen richtig lesen kann, der weiß dass jetzt die beste Zeit zum Schneemann bauen ist (lt Marek)

Passend zur nordischen Ski WM gehts hier im Skatingstil vorbei an der Mühlthaleralm.
35 Passend zur nordischen Ski WM gehts hier vorbei an der Mühlthaleralm

Zum Schluss muss ich den heute etwas farblosen Fotos noch eines mit ein wenig Farbe hinzufügen. Nach dem 6km Forststraßenmarathon waren wir wieder bei den Autos.
36 Zum Schluss muss ich der kontrastarmen Tour noch ein wenig Farbe verpassen

Mit Garmin 62s aufgezeichneter GPS Track.

TOURDATEN:


Start: 1.250m.ü.A.
Ziel: 2.636m.ü.A.
Höhenmeter: 1.400m
Gehzeit: 4h 30min
Exposition: Nord, Nordost
Schneeverhältnisse: In den kammnahen Bereichen abgeblasen. Darunter jede Menge spannungsfreier Pulver.
Einkehrmöglichkeit: In Tweng
Teilnehmer: AV Führungstour mit 10 Teilnehmern

 

Skitechnische Schwierigkeit: III – schwierig –> lt. Bewertungsskala

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