Elendtälerrunde 1.100Hm

Ausgangspunkt: Berghotel Malta
 

Nach der gestrigen Tour auf den Gr. Hafner und meinem daraus resultierenden körperlichen “Zuastond” wird heute – wenn überhaupt – maximal ein Regenerationsspaziergang entlang des Sees möglich sein. Die zu Beginn sehr schmerzhafte Bewegungstherapie war schlussendlich so erfolgreich, dass ich bei der Osnabrücker Hütte die Entscheidung traf, die in der Urlaubsplanung angepeilte Elendtälerrunde zu wagen.

 
Wegverlauf:
Zur Osnabrücker Hütte geht’s, bis auf die letzten Meter, immer flach, entlang des Kölnbreinspeichers. Viele fahren diese Strecke auch mit dem E-Bike um einfach nur Zeit bei der Hütte zu verbringen, oder um schneller auf einen der umliegenden Dreitausender zu gelangen. Unser weiterer Wegverlauf in die Kernzone des Nationalparks führt entlang des Fallbaches steil, aber nicht ausgesetzt hinauf, bis zu einer Hochebene, wo sich auch die Abzweigung zum Ankogel befindet. Bevor man ein paar wenige Höhenmeter zum Unteren Schwarzhornsee absteigt, geht’s moderat auf einen Bergrücken, von wo aus der Gipfel der Hochalmspitze erstmals zu erkennen ist. Der etwas steilere Aufstieg zum Oberen Schwarzhornsee ist sofort durch das sagenhafte Panorama vergessen. Bis zur Zwischenelendscharte, dem höchsten Punkt der Tour sind es dann nur noch wenige Minuten. Der Abstieg hinunter ins Kleinelendtal steht zu Beginn ganz im Banne des Ankogels mit seinem noch mächtigen Kleinelendkees, welches in der Mittagssonne, förmlich fast mit freiem Auge erkennbar an Masse verliert. Nachdem der schottrige, teils unangenehm zu gehende Teil hinter einem liegt, zieht sich die Vorfreude auf den flachen Steinkarboden immer mehr in die Länge. Der Weg verläuft leider nicht wie erhofft hinunter zu den flachen Almwiesen, sondern bleibt orographisch rechts des Kleinelendbaches und verliert nur sehr langsam an Höhe. Erst bei der Brücke gelangt der Weg schlussendlich hinunter zur Hochebene. Der bis zur Jagdhütte folgende Abschnitt wird mir aufgrund seiner landschaftlichen Vielfalt und den vielen Murmeltieren wohl ewig in Erinnerung bleiben. Nach der folgenden Geländestufe hat man wieder das Ufer des Kölnbreinspeichers erreicht.

 

Im Uhrzeigersinn geht’s rund um die 3, in der Wolkendecke steckenden, Schwarzhörner.

Ein Blick ins Kleinelendtal, wo wir am Ende unserer Runde zurückkommen werden.

Pause bei der Osnabrücker Hütte mit Blick auf den Großelendkogel.

Großelendkees mit Großelendkogel, welcher die Hochalmspitze verdeckt.

Fallbach.

Wir betreten die Kernzone vom Nationalpark Hohe Tauern.

Bei der Abzweigung zum Ankogel.

Mit jedem Höhenmeter wird die Aussicht noch interessanter.

Jetzt sehen wir auch das erste Mal hinüber zur Hochalmspitze, alias Tauernkönigin.

Und auch heute stecken die Gipfel im Osten in den Wolken (Weinschnabel, Kölnbreinspitze und Gr. Hafner)

Am Unteren Schwarzhornsee. Im Hintergrund das Südl. Schwarzhorn.

Oberer Schwarzhornsee mit Ankogel.

Mitten im Paradies.

Seilschaft am Kleinelendkees, vom Ankogel kommend.

Postkartenblick auf die Hochalmspitze.

Auf der Zwischenelendscharte, unserem heutigen Hochpunkt.

Panoramafoto von der Hochalmspitze bis zum Ankogel (zum Vergrößern ins Bild klicken)
Panoramafoto

Abstieg zu den Gurnböden.

Vor uns bereits der Steinkarboden.

Willkommene Abkühlung im Eiswasser des Kleinelendbaches.

Wir lauschen nicht nur dem Bach, …

… sondern auch den Murmeltieren, die sich hier vergnügen.

Der Mitterboden im Kleinelendtal. So schön kann Heimat sein.

Von der Jhtt. ist es nicht mehr weit hinunter …

… zum Kölnbreinspeicher. Hier bei der Gedenkstätte.

Mit Garmin 62s aufgezeichneter GPS Track.

Download

TOURDATEN:


Start: Berghotel Malta auf 1.933m.ü.A.
Höchster Punkt: Großelendscharte 2.676m.ü.A.
Dauer: 9h inkl. Pausen
Höhenmeter: 1.100Hm
Exposition: Alle (Runde)
Einkehrmöglichkeiten: Osnabrücker Hütte 2.026m.ü.a.
Planungsgrundlage: Kompasskarte
Teilnehmer: Gabi

 

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